Hilfstransporte + Waisenhilfe e.V. Haldenhof 1 72202 Nagold-Mindersbach  07452 6003681 Montag - Freitag 8.00 Uhr - 12.00 Uhr
Ocna  Mures, ein Ort in Siebenbürgen mit rund 15.000 Einwohnern, nördlich von Sibiu (Hermannstadt) gelegen. Unsere Ansprechpartner dort: Pastor Nico Gatea und seine Frau Caprice, die vor mehr als 20 Jahren aus den USA für ein Jahr nach Rumänien kam. Und noch heute dort lebt – wegen Nico. Unermüdlich unterstützt wird Nico von Attila Pal.
Die Tätigkeiten von Nico sind vielfältig. Er betreibt zwei Kinderheime mit rund 25 Jungen und Mädchen, denen er Zuneigung, Bildung, Ernährung und Glauben schenkt. Beide Häuser befinden sich direkt im Ort. Seinen christlichen Glauben und die damit verbundenen Wertevorstellungen gibt Nico an viele Kinder in Ocna Mures weiter. Mit Erfolg, wie die örtliche Polizei bestätigt. Die Kriminalitätsrate der Jugendlichen ist durch die Arbeit von Nico signifikant reduziert worden.
In unmittelbarer Nähe zu den Kinderheimen befindet sich das „Workshop-Haus“. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ sind hier kleine Betriebe entstanden, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze bieten. Eine Näherei ist seit 2013  in Betrieb, ebenso ein Friseursalon, dessen Einrichtung im Jahre 2014 von uns aus Deutschland nach Rumänien gebracht wurde. Eine Schreinerei wird im Frühjahr 2016 an den Start gehen und die Räumlichkeiten für eine Fahrradwerkstatt werden zur Zeit renoviert. Nähere Infos zum „Workshop-Haus“: siehe separate Berichte.
Abgerundet wird die Arbeit von Nico durch die Versorgung von Kindern mit einem warmen Mittagessen. Viermal in der Woche fährt das Team von Nico in vier Dörfer in der Nähe von Ocna Mures und versorgt dort rund 400 – 500 Kinder mit einer warmen Mahlzeit. Viermal in der Woche haben diese Kinder eine nahrhafte Mahlzeit. Nur viermal! Bei den Dörfern handelt es sich um Orte, die an afrikanische Slums erinnern. Die Zustände dort sind katastrophal. Regelmäßig erfrieren oder verhungern dort Kinder. Weitere Infos im Bericht: „Die Kinder von Silivas“.
Bereits mehrfach waren wir in den umliegenden Slums und haben dort die Kinder besucht. Der Unterschied zu den nur 9 km entfernten Kinderheimen in Ocna Mures ist dramatisch.
Der Besuch bei Nico und „seinen“ Kinder ist für uns ein Erlebnis. Die Freude der Kinder bei unserer Ankunft ist nicht zu beschreiben. Immer wieder gibt es großartige Momente. So wie im Oktober 2015, als wir einem siebenjährigen Jungen das Fahrradfahren beigebracht haben. Der Junge war in diesem Moment der glücklichste Bub auf der ganzen Welt! Das beide Reifen des Fahrrads platt waren, ist ihm völlig egal gewesen.
Wir freuen uns immer auf unsere Fahrten nach Ocna Mures. Wir helfen mit Lebensmitteln, Kleidung, Fahrräder, Spielsachen, Nähmaschinen und vielem mehr. Bisher sind wir davon ausgegangen, dass wir „nur“ Hilfsgüter transportieren. Bis uns vor Weihnachten 2015 eine Mail von Attila erreichte. Darin teilte er uns mit, dass die Kinder durch unsere Besuche selbstbewusster, freundlicher und liebenswürdiger geworden sind. Was will man mehr erreichen?
Hilfsgebiet Ocna Mures
Die Jungen und Mädchen bei Nico sind nicht nur sauber gekleidet. Ihre Augen leuchten und strahlen wie Kinderaugen – in den Slums schauen die Kinder traurig. Hier Hoffnung, dort Hoffnungslosigkeit.
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Bilder von unserem Besuch im Mai 2016
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